Frankfurt (Oder) - Auf der Suche nach der verlorenen Stadt - Band 1

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Buch - Frankfurt (Oder) - Auf der Suche nach der verlorenen Stadt - Band 1 (Bahnhof/ Bahnhofsplatz/ Kiliansberg)
 

Band 1: Bahnhof/ Bahnhofsplatz/ Kiliansberg

 

Das Bauensemble am Bahnhofsplatz wurde in den 1920er Jahren im Zusammenhang mit der Errichtung der Ostmarkbauten für die Reichsbahndirektion Osten in Frankfurt (Oder) erbaut. Der Architekt Wilhelm Behringer erschuf hier, unter der städtebaulichen Gesamtleitung von Martin Kießling, einen neuen Bahnhof mit einer dazugehörigen Wohnanlage. Die Gebäude am Bahnhofsplatz gehörten zur Randbebauung des Frankfurter Stadtzentrums. Deshalb blieben sie von den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges weitgehend verschont. Doch Umbauten der Nachkriegszeit veränderten das Erscheinungsbild des Bahnhofsplatzes und seiner Bauten stark. Aus diesem Grund ist heute nicht mehr erkennbar, dass es sich bei diesem Ensemble einst um ein repräsentativ gestaltetes Eingangstor handelte, mit dem Frankfurt die hier ankommenden Reisenden beeindrucken wollte. Denn mit dem kunstvoll ausgestalteten Empfangsgebäude und dem großzügig angelegten Bahnhofsplatz präsentierte sich Frankfurt (Oder) einst als eine Stadt, die sich gerade auf dem Höhepunkt ihrer kulturellen und wirtschaftlichen Blüte befand und optimistisch in die Zukunft blickte.

 

 

Die Buchreihe

 

Wer heute durch die Straßen des Zentrums von Frankfurt (Oder) läuft, findet nur noch wenige historische Gebäude, die von der einstigen Schönheit und Bedeutung der ehemaligen Hansestadt Frankfurt (Oder) zeugen. Dies kommt vor allem dadurch, dass nach den Kriegszerstörungen in der Altstadt fast 800 historische Häuser im Frankfurter Stadtzentrum abgerissen wurden und man sich dann dazu entschloss, diese durch großflächige Neubebauungen zu ersetzen. Im Resultat hat das Stadtzentrum heute das Aussehen einer typischen Planstadt der Nachkriegszeit. Doch die mehr als 800-jährige Geschichte Frankfurts konnte durch die großflächige Neubebauung nicht komplett ausgelöscht werden. So gibt es an vielen Stellen Frankfurts immer noch versteckte und sichtbare Hinweise auf die durch Abriss und Umbau zum Großteil verlorene Stadt. Die hier vorliegende Buchreihe lädt zum einen die Frankfurter dazu ein, ihre Heimatstadt mit neuen Augen zu erleben, zum anderen bietet sie aber auch den Besuchern von Frankfurt (Oder) die Möglichkeit, einen geführten Stadtrundgang zu erleben, der sie auf eine Zeitreise in die Geschichte der Stadt mitnimmt.
Weitere Informationen auf: www.atelier-neubauer.de

 

 

Baugeschichte

 

Alle in dieser Buchreihe erscheinenden Bücher werden durch eine Erläuterung der Baugeschichte des in dem jeweiligen Band beschriebenen städtischen Areals eingeleitet. In diesem Abschnitt werden Hintergrundinformationen zur Baugeschichte der Gebäude vermittelt. Dafür wurden historische Fotografien ausgewählt, die zum einen die verlorenen Gebäude dokumentieren und zum anderen dem Leser gleichzeitig die heute bestehenden Stadtstrukturen und Straßenverläufe besser verständlich machen.

 

 

Stadtführer

 

Der zweite Teil des Buches besteht aus einem Stadtführer und ist so aufgebaut, dass der Betrachter, mit Hilfe von Karten und Wegpunkten, von Standpunkt zu Standpunkt durch die Stadt geführt wird. Dabei sind den historischen Ansichten aktuelle Fotos gegenübergestellt, die von diesen Standpunkten aus aufgenommen wurden. Zum besseren Vergleich zwischen damals und heute sind die Standpunkte jeweils in zwei Karten eingezeichnet, die denselben Standpunkt in einer aktuellen Karte und in einer aus dem Jahre 1940 anzeigen. Der Stadtführer lädt auch dazu ein, das Buch auf einem Spaziergang durch die Stadt zu nutzen. Dabei können die Wegpunkte auf den Karten abgelaufen werden, um das dort Gesehene mit den historischen Abbildungen des Stadtführers zu vergleichen. Bei einem solchen Rundgang entsteht dann vor den Augen des Lesers die verlorene Stadt, die sich, gleich einem Mahnmal, mit den Straßenzügen des modernen Frankfurt (Oder) mischt.

 

ISBN: 978-3-9813977-6-5
Einband: Softcover
Seitenzahl: 96 Seiten mit 134 überwiegend farbigen Abbildungen

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